PingPongParkinson


„Hallo, ich heiße Jule und bin 13 Jahre alt. Durch den Tag der Vereine wollte ich gerne Tischtennis spielen lernen. Ich habe meinen Papa gefragt, ob er es mir beibringen kann. Da es durch Corona keine offizielle Tischtennismannschaft mehr gab, hat er zuerst mit mir alleine Tischtennis in der Sporthalle gespielt. Da es mit Freundinnen mehr Spaß macht, habe ich noch eine Freundin gefragt, ob sie mitspielen möchte. Wir waren dann ein paar Kinder, die ein bisschen Tischtennis mit meinem Papa gespielt haben.

Im Juni lernte ich Wolfgang kennen. Wolfgang hat Parkinson und wollte Tischtennis spielen. Also trainierten wir Tischtennis und Wolfgang konnte es echt gut. Es dauerte nicht lange, da kamen immer mehr Personen, die an Parkinson erkrankt sind, dazu. Man konnte sehen, dass die sich nach dem Training besser bewegen konnten als vorher. Mittlerweile sind auch Leute dazugekommen, die Tischtennis neu lernen möchten. Mir bringt es richtig viel Spaß und ich mag es auch, dass wir so viele unterschiedliche Personen sind.“

Tischtennis gegen Parkinson? Das klingt zunächst nicht nach ernst zu nehmender Krankheitsbehandlung. Doch seit einigen Jahren zeigt sich, dass Parkinson-Patienten deutlich von dieser Sportart profitieren. Denn Tischtennis ist nicht nur Training für den Körper, sondern durch die vielen reflexartigen Bewegungen auch Training für die Synapsen im Gehirn. 

(Für mehr Infos über das „PingPongParkinson“ in Ostenfeld wendet euch gerne an Wolfgang Stickdorn unter der Telefonnummer 0151-61495884.)

 

Tischtennis ist immer montags von 18:00 bis 19:00 Uhr.

Wir freuen uns über alle, die Lust haben, unsere Sportart auszuprobieren und zu erlernen.

Thorben Empen 0177-7377330